Aktuelle Meldungen zum Bildungsmarkt
20.06.2011
Plädoyer für Weiterbildung
Offenbach (ku) - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach sorgt sich um das Fachkräfteangebot in der Region. Deshalb will sie in einem Positionspapier zeigen, wie Potenziale besser genutzt werden können, um Unternehmen die Rekrutierung von Mitarbeitern zu ermöglichen.
„Hiervon unberührt bleibt die Notwendigkeit der Verbesserung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen bei der Beschäftigung von Fachkräften“, heißt es. Der Fachkräftemonitor der Industrie- und Handelskammern, der Daten der Arbeitsagenturen, Schulen und des Statistischen Landesamtes zusammenführe, prognostiziere, dass im Rhein-Main-Gebiet bis 2020 etwa 20.000 Akademiker und 360.000 nicht-akademische Fachkräfte fehlten. Für den Bezirk der IHK Offenbach bedeute diese Entwicklung einen Mangel von 3000 Akademikern und 45.000 nicht akademischen Fachkräften. Auch eine bundesweite Umfrage der Industrie- und Handelskammern zeige die Dramatik der Entwicklung, erklärte die IHK. Je nach Branche erwarteten zwischen 50 und 60 Prozent der Firmen erhebliche Probleme bei der Besetzung von Stellen.
Angesichts dieser Entwicklung hat die IHK Forderungen der Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach aufgestellt:
• Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss muss reduziert werden - hier ist die hessische Schulpolitik gefordert, die durch individuelle Förderung von der Vorschule bis zum Verlassen der Sekundarstufe I oder II Schulversagen verhindern muss, schreibt die IHK.
• Direkte Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf sind zu verbessern - bereits ab der 7. Klasse sind Berufsorientierung und Berufsvorbereitung so zu gestalten, dass die Schüler frühzeitig über die Möglichkeiten und Chancen einer betrieblichen Berufsausbildung informiert sind. Damit wären sie gut vorbereitet, um sich auf dem regionalen Ausbildungsmarkt zu informieren und bei den Betrieben erfolgreich zu bewerben.
• Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden und deren Eltern muss besser aufgezeigt werden, welche vielfältigen Karrierewege eine betriebliche Berufsausbildung bietet. Wegen der vielfach bei Migranten hierüber fehlenden Kenntnisse gilt dieser Zielgruppe besonderes Augenmerk. Zusatzqualifikationen während der Ausbildung, berufsbegleitende Weiterbildung zum Meister, Fachwirt oder Fachkaufmann eröffnen auch ohne Abitur den Weg zu einem Studium.
• Die Möglichkeit der Erwerbsbeteiligung von Frauen muss steigen - hierzu bedarf es nicht nur qualifizierter Betreuungsangebote für Kinder, deren Fehlen beziehungsweise mangelnde Flexibilität Beschäftigung verhindert. Auch sind passende arbeitsorganisatorische Modelle zu fördern, die den Bedürfnissen von Müttern und Vätern Rechnung tragen, die Arbeitszeit und Familienzeit besser vereinbaren wollen.
• Die Möglichkeiten, ältere Arbeitnehmer im Erwerbsprozess zu halten, müssen deutlich verbessert werden. Hier bedarf es nicht nur geeigneter Weiterbildungsangebote, die eine Qualifikation der Arbeitnehmer sicherstellen. Auch hier sind Arbeitszeitmodelle zu entwickeln, die den Bedürfnissen der älteren Arbeitnehmer auf dem Weg zu einem gleitenden Übergang in den Ruhestand Rechnung tragen.
• Das Potenzial von Fachkräften mit Migrationshintergrund, die ihre Ausbildung im Ausland durchlaufen haben, muss besser genutzt werden. Das in Vorbereitung befindliche „Gesetz zur Verbesserung der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ geht in die richtige Richtung. Die konkrete Ausgestaltung muss nun so erfolgen, dass die Kammern als zuständige Stellen fest verankert werden und die Möglichkeiten erhalten, das Anerkennungsverfahren so praxisnah wie möglich umzusetzen.
• Qualifizierung und Weiterbildung sind voranzutreiben - betriebliche Aus- und Weiterbildung ist die entscheidende Quelle für die Sicherung des Fachkräftebedarfs.
Quellenangabe:
www.op-online.de
Artikel vom 18.06.2011
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06.09.2010
Der BildungsSpiegel berichtet am 06.09.2010:
Kommentar von Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung,
zu den Ergebnissen des »Europäischen Index Lebenslanges Lernen«
Die Bedingungen für Lebenslanges Lernen sind in Deutschland nur Mittelmaß. Das ist ein Ergebnis der europäischen Bildungsstudie »European Lifelong Learning Index« der Bertelsmann Stiftung. Ein internationales Expertenteam stellte dafür erstmals Daten über Lebenslanges Lernen in Europa auf eine vergleichbare Grundlage. Ergebnis: Für Schulen und Hochschulen wird in Deutschland relativ wenig Geld investiert. Auch die Teilnahmequoten und das finanzielle Engagement von Unternehmen für die betriebliche Weiterbildung liegen nur im Mittelfeld.
»Hochschulen und Unternehmen müssen Lebenslanges Lernen ernster nehmen und gemeinsam Strukturen dafür entwickeln. Dass betriebliches und akademisches Wissen häufig als grundverschieden betrachtet werden, ist nicht zeitgemäß. Im nicht-deutschsprachigen Raum geht man mit der damit verbundenen Frage der Durchlässigkeit wesentlich entspannter und damit moderner um«, kommentiert Prof. Dr. Ada Pellert, Weiterbildungsforscherin und Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung. »Beim Anteil Studierender im Alter zwischen 30 und 39 Jahren liegt Deutschland mit 2,5 Prozent auf Platz 28 von 30 OECD-Ländern, während etwa die skandinavischen Länder schon auf einen Wert von 13 Prozent kommen.«
Bereits vor einem Jahr hatte die Bertelsmann Stiftung errechnen lassen, dass Investitionen in die Bildung eine hohe Rendite ergeben würden. »Die volkswirtschaftliche Argumentation zeigt die gesellschaftlichen Notwendigkeiten«, sagt Pellert. »Aber auch der Blick auf den Einzelnen ist wichtig: Lebenslanges Lernen führt dazu, das Leben besser meistern zu können. Rund drei Viertel der Deutschen messen Weiterbildung einen hohen Stellenwert für ihren beruflichen Erfolg bei, zeigt unsere aktuelle Forsa-Umfrage. Wer berufliche Aufgaben besser bewältigen kann, ist zufriedener.«
Quellangabe: www.bildungsspiegel.de
Die Bedingungen für Lebenslanges Lernen sind in Deutschland nur Mittelmaß. Das ist ein Ergebnis der europäischen Bildungsstudie »European Lifelong Learning Index« der Bertelsmann Stiftung. Ein internationales Expertenteam stellte dafür erstmals Daten über Lebenslanges Lernen in Europa auf eine vergleichbare Grundlage. Ergebnis: Für Schulen und Hochschulen wird in Deutschland relativ wenig Geld investiert. Auch die Teilnahmequoten und das finanzielle Engagement von Unternehmen für die betriebliche Weiterbildung liegen nur im Mittelfeld.
»Hochschulen und Unternehmen müssen Lebenslanges Lernen ernster nehmen und gemeinsam Strukturen dafür entwickeln. Dass betriebliches und akademisches Wissen häufig als grundverschieden betrachtet werden, ist nicht zeitgemäß. Im nicht-deutschsprachigen Raum geht man mit der damit verbundenen Frage der Durchlässigkeit wesentlich entspannter und damit moderner um«, kommentiert Prof. Dr. Ada Pellert, Weiterbildungsforscherin und Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung. »Beim Anteil Studierender im Alter zwischen 30 und 39 Jahren liegt Deutschland mit 2,5 Prozent auf Platz 28 von 30 OECD-Ländern, während etwa die skandinavischen Länder schon auf einen Wert von 13 Prozent kommen.«
Bereits vor einem Jahr hatte die Bertelsmann Stiftung errechnen lassen, dass Investitionen in die Bildung eine hohe Rendite ergeben würden. »Die volkswirtschaftliche Argumentation zeigt die gesellschaftlichen Notwendigkeiten«, sagt Pellert. »Aber auch der Blick auf den Einzelnen ist wichtig: Lebenslanges Lernen führt dazu, das Leben besser meistern zu können. Rund drei Viertel der Deutschen messen Weiterbildung einen hohen Stellenwert für ihren beruflichen Erfolg bei, zeigt unsere aktuelle Forsa-Umfrage. Wer berufliche Aufgaben besser bewältigen kann, ist zufriedener.«
Quellangabe: www.bildungsspiegel.de
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30.08.2010
Neuer Service
Wir freuen uns Ihnen heute mitteilen zu können,
dass wir unseren Kunden einen neuen Service anbieten können.
Falls Sie auf unseren Seiten:
www.bildung-meinestadt.de kein passendes Angebot finden,
können Sie uns über das Kontaktformular Ihren Weiterbildungswunsch mitteilen.
Unser qualifiziertes Team wird Ihnen innerhalb einer Woche alle Fortbildungen,
Weiterbildungen oder Qualifizierungen zu Ihrer Anfrage zukommen lassen.
Wenn Sie uns mitteilen, in welchem Umkreis von Ihrem Wohnort Sie einen Kurs suchen, schränken wir den Aktionsradius dementsprechend ein. Ihre Bildungsgesuche können Sie aber auch gerne telefonisch aufgeben. (0911-94576-4)
In den letzten Wochen konnten wir so schon vielen Kunden zur passgenauen Fortbildung / Weiterbildung verhelfen.
Wenn Sie uns mitteilen, in welchem Umkreis von Ihrem Wohnort Sie einen Kurs suchen, schränken wir den Aktionsradius dementsprechend ein. Ihre Bildungsgesuche können Sie aber auch gerne telefonisch aufgeben. (0911-94576-4)
In den letzten Wochen konnten wir so schon vielen Kunden zur passgenauen Fortbildung / Weiterbildung verhelfen.
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01.07.2010
Weiterbildungsstudium: Gesundheitsmanagement / Health Care MBA
Die Fachhochschule Deggendorf bietet zum Wintersemester 2010 zum siebten mal
das berufsbegleitende und praxisorientierte Weiterbildungsstudium: Gesundheitsmanagement /
Health Care MBA an. Der Studiengang bereitet die Teilnehmer auf Führungs-
und Managementpositionen im Gesundheitswesen vor.
Anmeldeschluß: 23. Juli 2010
Anmeldeschluß: 23. Juli 2010
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06.09.2010
BildungsSpiegel: 02.09.2010 Stiftung Warentest zum Thema Weiterbildung: Experten beantworten Ihre Fragen
Tipps zu Kurssuche und Finanzierung.
Am 24. September findet der Deutsche Weiterbildungstag statt. Auch die Stiftung Warentest macht mit. Im Chat beantworten die Experten Alrun Jappe und Dr. Michael Cordes an diesem Tag zwischen 12 und 13 Uhr alle Fragen rund ums Thema Weiterbildung.
Wie finde ich einen guten Englischkurs? Welcher Buchhaltungskurs ist der beste? Kann ich für eine Sprachreise Bildungsurlaub nehmen? Und wer bekommt die Bildungsprämie in Höhe von 500 Euro? Anlässlich des Deutschen Weiterbildungstags am Freitag, dem 24. September, veranstaltet die Stiftung Warentest einen Chat zum Thema Weiterbildung. Von 12 bis 13 Uhr stehen die Experten Alrun Jappe und Dr. Michael Cordes Rede und Antwort.
Quellangabe: www.bildungsspiegel.de
Am 24. September findet der Deutsche Weiterbildungstag statt. Auch die Stiftung Warentest macht mit. Im Chat beantworten die Experten Alrun Jappe und Dr. Michael Cordes an diesem Tag zwischen 12 und 13 Uhr alle Fragen rund ums Thema Weiterbildung.
Wie finde ich einen guten Englischkurs? Welcher Buchhaltungskurs ist der beste? Kann ich für eine Sprachreise Bildungsurlaub nehmen? Und wer bekommt die Bildungsprämie in Höhe von 500 Euro? Anlässlich des Deutschen Weiterbildungstags am Freitag, dem 24. September, veranstaltet die Stiftung Warentest einen Chat zum Thema Weiterbildung. Von 12 bis 13 Uhr stehen die Experten Alrun Jappe und Dr. Michael Cordes Rede und Antwort.
Quellangabe: www.bildungsspiegel.de
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16.07.2010
Ferienfahrschule / Englisch-Kurse
Mit dem 16.07.2010 befinden sich 14 Bundesländer in den Sommerferien. Nutzen Sie die Chance
und informieren Sie sich in unserem Bildungsportal über die Angebote unserer gelisteten
Ferienfahrschulen. Hier haben Sie die Gelegenheit, an herrlichen Locations Ihren Urlaub
zu genießen und nebenbei Ihre Fahrerlaubnis zu erwerben.
Vielleicht wollen Sie die schönsten Tage des Jahres auch nutzen, um Ihre Englisch-Kenntnisse aufzufrischen. Eine Vielzahl der gelisteten Bildungseinrichtungen bietet Ihnen hier die passenden Kurse an.
Englisch lernen in einer deutschen Metropole (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Dresden oder Leipzig)
Vielleicht wollen Sie die schönsten Tage des Jahres auch nutzen, um Ihre Englisch-Kenntnisse aufzufrischen. Eine Vielzahl der gelisteten Bildungseinrichtungen bietet Ihnen hier die passenden Kurse an.
Englisch lernen in einer deutschen Metropole (Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Dresden oder Leipzig)
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