Das Burnout Syndrom
Ausgebranntsein oder Burnout-Syndrom - (engl: (to) burn out „ausbrennen“) – bezeichnet eine besonders ausgeprägte berufliche und/oder familiäre Erschöpfung. Das Burnout-Syndrom ist vielfältig und individuell in Auftreten und Ausmaß:
Erschöpfung und Niedergeschlagenheit, aber auch körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe oder körperliche Dysfunktionen. Typisch sind auch Schuldgefühle oder Versagensängste. Der „Ausgebrannte“ erlebt seine Umwelt im allgemeinen als nicht mehr kontrollierbar und zieht sich eher in sich zurück, ohne eventuelle Hilfe (von Verwandten oder Freunden) anzunehmen.
Man schätzt heute, dass 20 – 25 % der mitteleuropäischen Bevölkerung unter Burnout leidet.
- Eine Burnout–Erschöpfung kommt immer schleichend und unauffällig und wird häufig zunächst verleugnet.
- Ein Burnout-Syndrom ist immer ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, z. B.:
- Leistungsdruck am Arbeitsplatz durch zu wenig Personal,
- unrealistische Leistungsforderungen an sich
- Schwierigkeiten „Nein“ zu sagen
- auf Leistungsanforderungen und Überlastung wird mit mehr Einsatz reagiert. Dies führt zu einem Teufelskreis, der im Burnout endet.
Kursinhalte
- Informationen über das Burnout-Syndrom und wie man in einen Burnout-Prozess hineingerät.
- Untersuchung der eigenen Stressfaktoren und Strategien: Wo und wodurch sind Sie gefährdet? Und was können Sie dagegen tun?
- Lernen mit den persönlichen Grenzen der Belastbarkeit umzugehen.
- Verschiedene Entspannungstechniken erfahren und eine für Sie geeignete Methode finden.
- Die eigenen Kraftquellen erforschen und ausprobieren.
Wir arbeiten in einer Gruppe von 6-10 Personen mit verschiedenen Entspannungstechniken, Gesprächen und Übungen.
Zielgruppe
Generell können alle Betroffenen (Teams, Institutionen, Arbeitgeber) durch verschiedene
Maßnahmen dem Burnout vorbeugen. Alle,
- die unter hoher Belastung stehen und große Verantwortung tragen: LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, Krankenschwestern/Krankenpfleger, AltenpflegerInnen, Freiberufler, Führungskräfte und Personen mit hohem Anspruch an die eigene Lebensführung
- die in einer schöpferischen Krise stehen und ihr Potential nicht mehr erkennen oder nutzen können (Künstler, Medienfachleute)
- die belastenden Lebensereignissen ausgesetzt sind (Mobbing, Arbeitslosigkeit, Beziehungskrisen, Verluste).
„Wer nicht für sich selber sorgt, wird mit seiner Sorge den anderen keinen Segen bringen!“